PTFE-Staubfilterbeutel – im Handel oft als Teflon®-Filterbeutel bekannt – bieten höchste Leistung in der industriellen Filtration. Sie werden für Prozesse eingesetzt, bei denen Temperaturen, chemische Zusammensetzung oder Feuchtigkeit die Grenzen anderer Filtermedien überschreiten. Im Gegensatz zu Polyester, PPS, Aramid oder sogar Glasfaser behält reines PTFE-Filz seine mechanische Festigkeit und Oberflächenstabilität selbst unter extremen Bedingungen.
PTFE-Fasern weisen eine außergewöhnlich niedrige Oberflächenenergie auf, wodurch sie von Natur aus antihaftbeschichtet sind. Im praktischen Betrieb von Filteranlagen führt dies zu saubereren Filtersäcken, weniger Staubrückständen auf der Oberfläche und einem deutlich stabileren Druckabfall auch bei hoher Belastung. Anlagen, die mit korrosiven Abgasen, hoher Luftfeuchtigkeit oder stark schwankenden Betriebszeiten arbeiten, setzen auf PTFE, da es sich im Gegensatz zu anderen Materialien nicht zersetzt.
- Temperaturfenster: Kontinuierlicher Betrieb bis 240 °C, mit Temperaturspitzen um 260 °C, auch bei Vorhandensein von Feuchtigkeit, Säuredämpfen und chemisch aggressiven Gasen.
- Medien: Pure PTFE-nadelgestanzter Filz; optional mit PTFE-Membran laminiertem Filz für extrem niedrige Emissionen und schnellere Reinigungszyklen.
- Mechanisches Verhalten: Ausgezeichnete Knitterfestigkeit, Dimensionsstabilität und extrem geringe Schrumpfung auch bei langfristiger Hochtemperaturbeanspruchung.
- Gaschemie: Völlig inert gegenüber sauren, alkalischen und oxidierenden Bedingungen; ideal für feuchte oder chemisch instabile Gasströme, bei denen andere Filze schnell zersetzen.
- Typische Verwendung:Müllverbrennungsanlagen | Chemische Verarbeitung | Ruß und Pigmente | Düngemittel | Nichteisenmetalle | Rauchgase mit hohem Schwefelgehalt oder hoher Luftfeuchtigkeit | Alle Prozesse, die die Einhaltung von Ultra-Low-Emission-Standards erfordern.