PPS-Staubfilterbeutel sind für anspruchsvolle Industrieprozesse konzipiert, bei denen heiße, chemisch aggressive Rauchgase herkömmliche Filtermedien schnell zerstören. Hergestellt aus nadelgestanztem Polyphenylensulfid (PPS)-Filz, bieten sie ein optimales Verhältnis von Temperaturbeständigkeit, chemischer Beständigkeit und mechanischer Festigkeit – ideal für Kohlekraftwerke, Zementöfen, Müllverbrennungsanlagen und viele metallurgische Prozesse.
Im Vergleich zu Polyester- oder Acrylfilzen behält PPS seine Zugfestigkeit, Dimensionsstabilität und Filtrationsleistung auch bei deutlich höheren Temperaturen. Anders als viele „universell einsetzbare“ Hochtemperaturgewebe ist PPS zudem beständig gegenüber sauren und alkalischen Gaskomponenten in Gegenwart von Feuchtigkeit. Dadurch ist es eine zuverlässige Wahl für die realen Bedingungen in Filteranlagen, wo sich die Gaszusammensetzung stündlich ändern kann.
- Temperatur: Kontinuierlich 160–190 °C, Spitzenwerte 200–210 °C
- Material: PPS-Nadelfilz; optionale PTFE-Membran oder Oberflächenveredelungen
- Stabilität: Geringe Schrumpfung, hohe Dimensionsstabilität unter langfristiger Hitzeeinwirkung
- Chemieresistenz: Verträgt sich gut mit SO₂, NOx, sauren Dämpfen und vielen Lösungsmitteln.
- Feuchtigkeitstoleranz: Geeignet für Abgase mit mittlerer Feuchtigkeit in Kesseln und Brennöfen
- Mechanische Leistung: Gute Abriebfestigkeit; behält ihre Festigkeit auch durch wiederholte Impulsreinigung.
- Ideal für:
Kohle- und Biomassekessel | CFB-Kessel | Zement- und Kalköfen |
Abfallverwertung | Metallurgie | Chemie- und Düngemittelanlagen