Glasfaserfiltersäcke sind für einen einzigen Zweck konzipiert: Stabilität auch bei heißem, staubigem und anspruchsvollem Gasstrom. Im Gegensatz zu organischen Fasern handelt es sich bei Glasfaser um eine anorganische Faser mit sehr geringer Wärmeausdehnung und hoher Zugfestigkeit. Daher behalten die Säcke ihre Form und Leistungsfähigkeit selbst dann, wenn das Filterhaus an seine Belastungsgrenzen gebracht wird.
Bei Omela Filtration verwenden wir hochwertige E- und C-Glasgarne in Kombination mit sorgfältig ausgewählten Geweben und Oberflächenbehandlungen, um langlebige Filtersäcke für Zementöfen, Kraftwerkskessel, Nichteisenmetallhütten und Müllverbrennungsanlagen herzustellen. Das Ergebnis ist ein Filtermedium, das bei sachgemäßer Auslegung Dauertemperaturen im Bereich von 230–260 °C (bis zu ca. 280 °C bei bestimmten Gewebekonstruktionen) standhält.
- Medientypen: Gewebtes Glasfasergewebe und Vliesstoff Fiberglas-Nadelfilz
- Typische Dauertemperatur: 230–260 °C, wobei je nach Ausführung und Konstruktion kurzzeitige höhere Temperaturen auftreten können.
- Wichtigste Stärken: Hohe Temperaturbeständigkeit, ausgezeichnete Dimensionsstabilität, hohe Zugfestigkeit, gute Beständigkeit gegenüber vielen industriellen Säuren und Gasen
- Einschränkungen: Nicht empfohlen bei Vorhandensein von Fluorwasserstoffsäure oder starken heißen Laugen; sorgfältige Handhabung erforderlich, um Materialermüdung zu vermeiden.